IMMANUEL KANT
(1724-1804)
Eine
erste Einführung in sein Denken
Kant. Was will man "Neues"
über Immanuel Kant schreiben? Während das Lebenswerk manch
eines anderen Philosophen noch nicht einmal vollständig ediert
ist, ließe sich mit den zahlreichen Kant-Bibliographien, d.h.
Verzeichnissen von Schriften über die Kantische Philosophie,
wohl mühelos ein Regal füllen. Auch ich werde an dieser
Stelle nicht aufregend "Neues" schreiben, sondern eine kleine
Einführung in das Denken Kants, die weniger für Wissenschaftler
und Kantforscher gedacht ist (diese bitte ich zum letzten Satz des
Artikels überzugehen :-) ) als für Menschen, die sich noch
nicht viel mit Kant beschäftigt haben und einen allerersten Zugang
zu seiner Philosophie suchen.
Zunächst ein paar
biographische Hinweise: Der hartnäckige Mythos des einsamen,
stets in Königsberg verbleibenden Immanuel mit seinem - knapp
an der Zwangsneurose vorbei, konstatiert der moderne Psychologe -
akribisch durchgeplanten Tagesablauf wird glücklicherweise langsam,
aber stetig aufgeweicht. Wer etwa Manfred Kühns Kant-Biographie
(2001, dt. 2003) zur Hand nimmt, wird darüber belehrt, dass das
geschilderte Bild allenfalls auf den alternden Kant zutrifft, auch
dieser beispielsweise die "Kritik der reinen Vernunft" Satz
für Satz mit seinem Freund Green durchdiskutierte und allgemein
ein reges Sozialleben pflegte. Der treue Diener Lampe entpuppt sich,
so ein weiterer Mythos, keineswegs als gute Seele, sondern machte
dem Professor, je älter dieser wurde, anscheinend immer mehr
das Leben zur Hölle. Schließlich, man denke sich, musste
Kant die idyllische Königsberger Heimat während seiner Zeit
als Hauslehrer allein schon aus beruflichen Gründen des öfteren
verlassen.
Woher stammt aber dieser Mythos, den ältere Biographien (Vorländer,
Borowski, Jachmann, Wasianski u.a.) nicht so konsequent zerstreuen
wie Kühn es in jüngster Zeit getan hat? Die Antwort wurde
schon gegeben: der alte Kant steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit,
der Kant, der in den 1780er und 90er Jahren in teilweise atemberaubender
Geschwindigkeit die drei "Kritiken" (abgekürzt KrV,
KpV, KdU) und zahlreiche andere Schriften im Bereich der theoretischen
und praktischen Philosophie verfasst hat.
Die theoretische Philosophie:
Grenzen der Vernunft
Anfang der 1780er, als
Kant schon fast 60 Jahre alt ist, brechen Einsichten auf, die vorher
bloß latent vorhanden waren. Die These vom klaren Bruch zwischen
"kritischer" und "vorkritischer" Periode ist in
der Forschung, die sich zunehmend der vorkritischen Schriften (1747-1777)
annimmt, zwar nicht unumstritten. Vieles spricht jedoch nach wie vor
für die Annahme einer solchen Zäsur, wobei Kants Erkenntnisse
freilich auch dann nicht, gleich einer Eingebung, aus dem Nichts entspringen,
sondern gründlicher, systematischer Bemühung und konsequenter
Denkarbeit entstammen.
Kant unternimmt in der
"Kritik der reinen Vernunft" ein eigentlich wahnwitziges,
ehrgeiziges Projekt: Er sucht die Frage zu beantworten, was wir wissen
können - die erste seiner berühmten drei Fragen: "Was
kann ich wissen?", "Was soll ich tun?", "Was darf
ich hoffen?", die zusammenfassend in der vierten Frage gipfeln:
"Was ist der Mensch?". Vier Fragen, die sich in dieser Form
übrigens erst in Kants "Logik" (AA IX, 25) finden,
einer 1800 von G.B. Jäsche herausgegebenen, auf Vorlesungen basierenden
Spätschrift.
Das Wort "Kritik" im Titel seines theoretischen Hauptwerks
ist im Sinne von "Untersuchung/Prüfung" zu verstehen.
Kant untersucht, nur mit Hilfe des Denkvermögens, das Denkvermögen
selbst. Was ist unsere Vernunft zu leisten imstande? Was kann sie
erkennen und wo stößt sie an Grenzen? Die transzendentale
Methode, die Kant zur Klärung dieser Fragen anwendet, besteht
darin, immer weiter zurückzufragen, auf die "Bedingungen
der Möglichkeit" - z.B. von Erfahrung, z.B. von Erkenntnis.
Solche ermöglichenden Bedingungen, z.B. ein grundlegendes Verständnis
von Raum und Zeit, müssen a priori, d.h. vorgängig zur Erfahrung,
vorhanden sein. In außerordentlich langen, komplizierten Sätzen,
die viele Relativpronomen enthalten und auch - so der Chor der Forscher,
die nahezu jeden einzelnen von ihnen kommentiert haben - nicht immer
vollkommen logisch aufeinander folgen, gräbt sich die "Kritik
der reinen Vernunft" ihren Weg. Wir erfahren, dass durchaus ein
Unterschied zwischen Verstand und Vernunft besteht, wofür die
Kategorien da sind, welche, und wieviele es davon gibt (12, nicht
10 wie bei Aristoteles) und letztlich auch ein wichtiges Fazit, das
bereits im ersten Satz der Vorrede zur ersten Auflage der KrV vorweggenommen
wird:
"Die menschliche Vernunft
hat das besondere Schicksal in einer Gattung ihrer Erkenntnisse: daß
sie durch Fragen belästigt wird, die sie nicht abweisen kann,
denn sie sind ihr durch die Natur der Vernunft selbst aufgegeben,
die sie aber auch nicht beantworten kann, denn sie übersteigen
alles Vermögen der menschlichen Vernunft." (KrV A VII)
Die Vernunft stößt
an ihre Grenzen, wenn es um die Beantwortung der "klassischen"
Fragen der Metaphysik geht: der Frage nach Gott, nach der Welt und
nach der Seele. Es macht den Anschein, als wäre sie - was mit
ihrer Abhängigkeit von den durch Raum und Zeit strukturierten
Anschauungen zusammenhängt - nicht dazu geschaffen, gerade diese
großen Fragen, die sich ihr zudem so aufdrängen, dass sie
sie "nicht abweisen kann", zu beantworten.
Was ist das Großartige
an dieser Einsicht, die im Verlauf der Philosophiegeschichte, angefangen
bei den antiken Skeptikern, doch eigentlich immer mal wieder formuliert
wurde? Wie in dieser Einführung nur angedeutet werden kann, ist
es nicht eigentlich die geschilderte Aporie, sondern die Begründung
dafür bzw. der Weg dorthin: Kants gesamte Erkenntnistheorie selbst.
Die "kopernikanische Wende", die in der theoretischen Philosophie
Kants stattfindet, besteht in der Einsicht, dass das Subjekt, d.h.
der erkennende Mensch, die Erkenntnis mitgestaltet, ja mehr noch,
sie erst konstituiert. Das Problem ist daher ein viel grundlegenderes
als etwa das des Scheiterns an bestimmten, einzelnen Erkenntnissen.
Es gibt vielmehr überhaupt keine "objektiven" Erkenntnisse,
weil es keine objektive Wirklichkeit gibt. Es gibt keine schlicht
vorhandenen Gegenstände, deren Wesen nur noch zu erkennen wäre.
Die Welt besitzt keine vernünftige Struktur (metaphysischer Rationalismus),
sondern erscheint uns zunächst als Chaos ungeordneter Sinneseindrücke,
ein Chaos, in das erst unsere eigene, menschliche Vernunft ordnend
eingreift. Andererseits sind Sinneseindrücke aber auch nicht
die einzige Quelle der Erkenntnis (Empirismus, Sensualismus). Kant
vermittelt, und darin besteht die Leistung der "Kritik der reinen
Vernunft", überzeugend zwischen Rationalismus (z.B. C. Wolff)
und Empirismus (z.B. D. Hume) als den zwei vorherrschenden erkenntnistheoretischen
Strömungen seiner Zeit.
Kants praktische Philosophie:
Das Faktum der Vernunft
Zurück zur Aporie,
zu den Grenzen der Vernunft. Wozu ist die Vernunft dann da, wenn nicht,
um Antworten auf metaphysische Fragen zu geben? Hier kommt die zweite
philosophische Frage Kants ins Spiel: Was soll ich, was sollen wir
tun?
In der "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten", die entgegen
ihres Titels keine "Grundlegung" im Sinne einer besonders
einfachen, grundlegenden Schrift ist - im Gegenteil nimmt Kant hier
das Schwierige, "das Subtile" (GMS 391/2), wie er schreibt,
vorweg - wird nach dem "obersten Prinzip der Moralität"
gefragt. Kant erfindet dieses Prinzip nicht, er konstruiert es nicht,
ja, man kann nicht einmal von einer Entdeckung des kategorischen Imperativs
sprechen. Der kategorische Imperativ ist lediglich die Formulierung
eines Prinzips, das nach Kant jedes Kind, freilich ohne sich dessen
bewusst zu sein, anwendet, wenn es sich überlegt, wie es handeln
soll. In einer seiner vielen Formeln lautet es:
"[H]andle nur nach
derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß
sie ein allgemeines Gesetz werde" (GMS 421)
Wie unschwer zu erkennen
ist, handelt es sich bei diesem Prinzip um einen Imperativ, um den
sprachlichen Ausdruck eines Sollens. Dass der Imperativ "kategorisch"
gilt, meint, dass er unter jeder Bedingung, in jeder möglichen
Situation gültig ist. Wie ist die Anwendung des kategorischen
Imperativs nun genauer zu begreifen?
Kant geht in seiner Handlungstheorie davon aus, dass wir stets im
Bewusstsein verschiedener Imperative handeln. Wenn wir vernünftig
überlegen, was wir tun wollen, wird uns in Form bestimmter, imperativischer
Sätze gleichzeitig bewusst, was wir tun sollten. Ein solcher
Imperativ könnte z.B. konkret lauten "Wenn du in Geldnot
bist, so raube jemanden aus!" Durch unsere Entscheidung machen
wir uns diese - vorher bloß als Wunsch oder Vorschlag vorhandenen
- Imperative zu eigen. Sie werden dann zu Grundsätzen unseres
Willens (bzw., so differenziert Kant später in der "Metaphysik
der Sitten", unserer "Willkür"). Diese subjektiven
Grundsätze nennt Kant "Maximen". Am Beispiel: Falls
ich mich aufgrund meiner Geldnot dafür entscheide, hier und jetzt
jemanden auszurauben, stimme ich mit dieser Entscheidung gleichzeitig
dem situationsübergreifenden Grundsatz (der Maxime) zu: "Immer,
wenn ich in Geldnot bin, will ich jemanden ausrauben."
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Druckfassung
Und eben solche Maximen
müssen anhand des kategorischen Imperativs überprüft
werden, der dem Menschen als "Faktum der Vernunft" stets
neben bzw., vielleicht treffender, "über" allen anderen
Imperativen bewusst ist. Er spiegelt das Bewusstsein der sozialen
Dimension unseres Handelns wieder, das Bewusstsein des Wertes anderer
Menschen. Ich sollte - und eben darin besteht der oft missverstandene
Kantische Begriff der "Pflicht" - bei jeder Handlung überprüfen,
ob ich die ihr entsprechende Maxime für jeden beliebigen Menschen,
in jeder beliebigen Situation und damit unabhängig von einem
eventuellen egoistischen Interesse, verallgemeinern kann. Am Beispiel:
Kann ich ein Gesetz wollen der Art "Immer, wenn jemand in Geldnot
ist, darf er jemand anderen ausrauben"? Kant würde diese
Frage verneinen - es wäre unvernünftig, ein solches Gesetz
zu wollen. In der Fähigkeit, unabhängig von noch so starken
inneren und äußeren Widerständen etwas nur aus Vernunftgründen
zu tun (oder zu unterlassen), weil man sich im Bewusstsein des kategorischen
Imperativs dafür (oder dagegen) entscheidet, besteht nach Kant
die menschliche Freiheit.
Weil es bei der "allgemeinen
Gesetzgebung" letztlich immer um die Menschen geht, für
die diese Gesetzgebung gilt, kann der kategorische Imperativ auch
in anderer Form ausgedrückt werden:
"Handle so, daß
du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines
jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als
Mittel brauchst." (GMS 429)
Alle Handlungen, die Menschen
in der Weise instrumentalisieren, dass diese sie nicht wollen können,
sind moralisch ausgeschlossen. Darunter fallen auch sämtliche
Lügen, weil Menschen mit Hilfe der Lüge zu etwas gebracht
werden, was sie selbst nicht frei wollen können. Auch der jeweilige
Handelnde selbst kann unmoralische Handlungen nicht im tiefsten Sinne
wollen, weil sie dem Kategorischen Imperativ, der ja Prinzip seines
eigenen Willens, Prinzip seiner praktischen Vernunft ist, widerstreiten.
Natürlich werfen Kants
Handlungstheorie, die Interpretation seiner Ethik und insbesondere
das hier skizzierte Anwendungsverfahren des kategorischen Imperativs
eine Fülle von Fragen auf. Einige Interpreten sind z.B. der Meinung,
dass Kants Ethik nur dann funktioniert, wenn man den Begriff der Maxime
richtig bestimmt. Einen kleinen Wegweiser durch diese Diskussion will
mein Buch "Der Begriff der Maxime bei Kant" (s. unten) bieten.
Über die Frage, unter
welchen Bedingungen die menschliche Existenz sinnvoll ist, kommt Kant
dann schließlich in der "Zweiten Kritik", der "Kritik
der praktischen Vernunft", wieder auf die - leicht anders gefassten
- metaphysischen Fragen zu sprechen, die in der "Kritik der reinen
Vernunft" nicht beantwortet werden konnten. Gott, Freiheit und
die Unsterblichkeit der Seele können zwar theoretisch nicht bewiesen,
müssen aber zumindest in praktischer Hinsicht als Postulate angenommen
werden. Denn erst unter diesen Annahmen werden das Bewusstsein des
kategorischen Imperativs und die Ausrichtung unserer Existenz auf
das "Höchste Gut" überhaupt sinnvoll und verständlich.
Die dritte Frage Kants "Was darf ich hoffen?" wird an dieser
Stelle der KpV, und nicht - wie man vermuten könnte - in der
Religionsschrift, beantwortet.
Kants theoretische wie
auch seine praktische Philosophie werden ergänzt, weiter ausgebaut
und angewendet in der sogenannten "Dritten Kritik", der
"Kritik der Urteilskraft" (1790), der Schrift "Zum
ewigen Frieden" (1795), in der "Metaphysik der Sitten"
(1797/98), der "Religion innerhalb der Grenzen der bloßen
Vernunft", der "Anthropologie in pragmatischer Hinsicht"
(1798) und anderen Schriften. Vor einiger Zeit wurde die "Akademie-Ausgabe"
der Schriften Kants (abgekürzt AA), nach der meist zitiert wird,
auch durch Vorlesungsmitschriften seiner Schüler ergänzt.
Sie sind ebenfalls interessant zu lesen, weil sie Kant nochmals von
einer anderen Seite darstellen: als engagierten Lehrer, der komplizierte
Gedankengänge durch eine Fülle von Beispielen erläutert
und mitunter auch Witze zum Besten gibt.
Abschließend habe
ich einen - bewusst minimalistisch gehaltenen - Kant-Leseplan mit
Literaturhinweisen erstellt, der eine Hilfe zur weiteren Beschäftigung
mit der theoretischen wie auch praktischen Philosophie Kants sein
soll.
Kant-Leseplan und Literaturhinweise
Werkausgaben, Lexikon
und Biographie
Neben der gut zitierbaren,
da mit Zeilennummern versehenen, Akademie-Ausgabe:
Immanuel Kant: Kant's gesammelte Schriften, hg. v. der Königlich
Preußischen Akademie der Wissenschaften, Berlin 1900ff.
wird vor allem die sogenannte "Weischedel-Ausgabe" verwendet:
Wilhelm Weischedel (Hg.): Immanuel Kant. Werke in 12 Bänden,
Frankfurt a.M. 2005.
Unverzichtbar für
die Klärung einzelner Begriffe bei Kant ist nach wie vor das
Kant-Lexikon von Eisler:
Rudolf Eisler: Kant Lexikon, Hildesheim u.a. 1994.
Ein neues, auf drei Bände angelegtes Kant-Lexikon ist derzeit
vom Verlag Walter de Gruyter geplant.
Für biographische
Details hilfreich und zudem unterhaltsam ist die anfangs erwähnte
Biographie von Manfred Kühn: Kant. Eine Biographie, München
2003.
Internethinweise
Theoretische Philosophie
Die Grundgedanken der "Kritik
der reinen Vernunft" finden sich auch in der wesentlich kürzeren
Schrift "Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik,
die als Wissenschaft wird auftreten können" (1783). Wer
sich gleich an die Lektüre der "Kritik der reinen Vernunft"
wagen will, beginnt sinnvollerweise mit der - von der ersten Auflage
(1781) teilweise verschiedenen - zweiten Auflage des Werks (1787).
Als allererster Einstieg sei dazu das Buch von Ralf Ludwig: Kant für
Anfänger. Die Kritik der reinen Vernunft. Eine Lese-Einführung,
München 1995, empfohlen.
Praktische Philosophie
Kants praktische Philosophie
lässt sich am besten von der - wie erwähnt leider anspruchsvollen
- "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" aus erschließen.
Dann kann zur Vertiefung und vor allem, um die Postulatenlehre zu
verstehen, die "Kritik der praktischen Vernunft" zur Hand
genommen werden.
Wer nur diese beiden Schriften kennt, in denen Kant seine Begriffe
methodisch scharf herausarbeitet, erhält allerdings u.U. den
Eindruck einer allzu rigoristischen, schroffen Ethik. Das dort dargestellte
ethische Grundgerüst wäre jedenfalls noch durch die Lektüre
der "Metaphysik der Sitten", später dann durch die
"Anthropologie in pragmatischer Hinsicht" und den für
die Ethik sehr wichtigen ersten Teil der "Religion innerhalb
der Grenzen der bloßen Vernunft" mit Leben zu füllen
und zu ergänzen.
Als Standardkommentare
nenne ich an dieser Stelle nur:
- D. Schönecker, A.W.
Wood: Kants "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten". Ein
einführender Kommentar, Paderborn 2002. (Zur GMS)
- L.W. Beck: Kants "Kritik
der praktischen Vernunft", Stuttgart 1995. (Zur KpV)
- H.J. Paton: Der kategorische
Imperativ, Berlin 1962. (Zu Kants Ethik allgemein)
Wer in dieser Einführung
den wissenschaftlichen Ton vermisst hat, kann außerdem gerne
mein eigenes Buch (überarb. und erw. Magisterarbeit) zu Kants
Ethik lesen: Maria Schwartz: Der Begriff der Maxime bei Kant. Eine
Untersuchung des Maximenbegriffs in Kants praktischer Philosophie,
Münster/Berlin 2006.
Maria
Schwartz
| Maria Schwartz promoviert
an der Hochschule für Philosophie in München. |
Druckfassung
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